Snooker Geschichte
Ursprung des heutigen Billiardspiels liegt im 15. Jahrhundert in dem Spiel Pall Mall.
Erst um 1800 wurde das Spiel revolutionären Neuerungen unterzogen.
Zuerst wurde das Queue als Meilenstein des Spiels erfunden, wobei kurze Zeit später das damalige Holz der Tische durch Schiferplatten ersetzt wurde und die Banden einen Polster bekamen.
Bekannst ist, das Snooker das erste Mal im April 1875 von britischen Soldaten im Ooty Club von Ootacamund in den Nilgiribergen von Indien gespielt wurde und von dort seinen Lauf nahm.
Die übliche Spielweise in den Anfängen des Snooker war das Black Pool, das mit 15 roten und einem schwarzen Ball gespielt wurde.
Im Laufe der Zeit kamen je ein grüner, gelber und pinkfarbener Ball, und noch etwas später der braune und blaue Ball hinzu.
Der Begriff Snooker entstand aus einer abwertenden Bezeichnung für Neulinge der Armee. Den Begriff Snooker hat vermutlich zuerst der englische Offizier Neville Bowses Chamberlain verwendet, als er einen seiner Mitspieler so bezeichnete, nachdem dieser den Spielball zufällig oder absichtlich so platzierte, dass er ihn nicht spielen konnte.
Durch den damals besten Spieler John Roberts kam das Spiel 1885 nach England.
Ohne viel Anerkennung am Anfang zu gewinnen, wurde 1916 die erste bitische Amateurmeisterschaft ausgetragen.
Die ersten Profiweltmeisterschaften fanden 1927 auf Anregung von Joe Davis statt, der dieses Turnier und alle weiteren Weltmeisterschaften gewann, bis er nach 1946 nicht mehr an ihnen teilnahm. Damit trat Davis ohne eine einzige Weltmeisterschafts-Niederlage zurück. Der aktuelle Weltmeister (2008) ist der Engländer Ronnie O'Sullivan.
Snookerspieler von A-Z